SOTA Aktivierung Großer Otter OE/NO-046

Abermals während der KB Daily Runde wurde ein Berg ausgesucht diesmal ist es der Große Otter. Immerhin ein Berg über 1000m hoch lt. Angaben 1358m hoch und immerhin 4 Punkte wert.

This describes a local activity I don't expect non German speaking readers, so I did no translation here...



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TopoKarte zum Großen Otter

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TopoKarte zum Großen Otter

 
Diesen Berg vor dem Semmering Gebiet habe ich mit OE1WED aktiviert. bein 7. SOTA Gipfel.

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Google Projektion zum Großen Otter

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Google Link zum Selbstprobieren

Google Projektion zum Großen Otter

 
Die Anreise von Wien aus dauert etwas über eine Stunde. Unser Startpunkt war der Alpengasthof Kummerbauerstadl. Zur Zeit der Aktivierung des Großen Otters 2020-11-14 war in Österreich ein "Teillockdown" das bedeutet Gastronomie musste geschlossen sein was wir sehr bedauert haben. Gerne hätte ich mir ein Bier nach dem Abstieg gegönnt.

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Kummerbauer Stadl

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Kummerbauer Stadl


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Lockdown Kummerbauerstadl

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Lockdown

 
Um etwa 10:00 haben wir den Aufstieg begonnen. Der Parkplatz liegt auf 1026m Seehöhe. Hier startet der Aufstieg unmittelbar vom Gasthaus aus geht man wenige Meter (widerwillig) die Straße den Berg hinunter um bei erster Gelegenheit nach links in einen Forstweg abzubiegen. Die Forststraße ist mit einer Kette versperrt, leider scheint das nötig zu sein. Rechts davon kann man die Sperre umgehen. Der Aufstieg folgt im Grunde immer dem Forstweg Richtung Osten. Die weitere Navigationsproblematik hält sich da eher in Grenzen.

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Aufstieg

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Aufstieg

 
Der Weg wird dann etwas schlechter und gelegentlich steil. Geht aber konsequent weiter Richtung Osten. Neben dem Weg sind gelegentlich Hochstände und Bienenstöcke zu sehen. Im weitere Verlauf sind Wiesenflächen die wohl bewirtschaftet werden. Das Gras war kurz darauf.

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Aufstieg

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Aufstieg

 
Links rauf und rechts runter wirklich steil, sieht man aber am Bild der Tropokarte ohnehin recht deutlich.

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Aufstieg

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Aufstieg


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Herbstblume auf der Almwiese

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Herbstblume

 
Etwa 11:20 haben wir den Gipfel erreicht, der Plan war eigentlich bereits um 11:00 dort einzutreffen - war nicht so. Wetter war trocken aber noch etwas bedeckt. Einzelne Sonnenlöcher haben die Landschaft interessant beleuchtet.

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Blick nach Schott Wien die Bröselbrücke gut zu erkennen

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Blick nach SchottWien

 
Hinter Schott Wien sind schön nebeneinader links Rax und dann rechts daneben Schneeberg aufgefädelt. Regelmäßig konnte ich mich auch an den "Eisenwürmern" erfreuen die die Ghegastreche rauf und runter gefahren sind. Für Eisenbahnfans ist der Ausblick ein mehrfacher Genuß!

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Blick Norden Richtung Wien Nebelsuppe

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Blick nach Norden

 
Der Blick nach Norden hat schlimmes befürchten lassen. Dennoch war die 4. magische SOTA-Log Linie rasch befüllt. Um 12:00 sind dann die Verbindungen recht schnell schwierig geworden. OE1WED meint man sollte spätestens um 11:00 am Gipfel sein dann hat man es leichter. Wir haben, weil doch immer wieder Verbindungen gelungen sind bis etwa 14:00 durchgehalten. WED hat CW QSOs geführt mit OE1LSW gelang ein SSB QSO auf 2m nach Wien. Die Verbindung war hervorragend obwohl in der Simulation Hohe Wand und Anninger HF blockierend eigentlich gar keine Verbindung zulassen würden. Gott Sei Dank hält sich die HF nicht an solche Berechnungen.

Es konnten folgende Stationen gearbeitet wirden: OE5HDX, OE3IPU, OE3WHU, OE1LSW, OE1PZC, OK2PDT, OE6RNT, OE3KSS, OE1PHS, OE1SOW, OM4MX, OE6BID, OE6PID, OE3HVH, OE1TKW. Dabei sind auch etliche S2S QSOs gelungen. In OK war ein 2m Contest, der hat auf S20 ziemliches QRM verursacht aber einige Kilohertze drüber und drunter ging es dann doch ganz gut. Auf die Brutalität und Rücksichtslosigkeit der Contester ist Verlass auch in OK. Die nehmen keine Rücksicht und machten sich auf 145.500 gegenseitig nieder, drüber und drunter war immer frei.
 
Stunde um Stunde ist das Wetter besser geworden.

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Blick zum Gipfelkreuz

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Blick zum Gipfelkreuz

 
Unser Standort war etwas abseits vom Gipfelkreuz um andere Wanderer nicht zu stören oder verärgern. Wie immer in solchen Fällen haben andere Wanderer gefragt was wir machen und interessiert unseren Erklärungen zugehört. OE1WED hat einige SOTA Flyer mitgehabt und ausgeteilt. Das werd' ich künftig auch machen...

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Meine Funklärche am Großen Otter

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Funklärche


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Meine Funklärche am Großen Otter

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Funklärche

 
Die Antenne eine 2m/70cm HB9CV habe ich an einer Malerstange montiert. Die ist ausziehbar dient beim Auf- und Abstieg als Wanderstab. Besonders praktisch die Äste der Funklärche konnte ich als Ablage des Schreibbrettes benutzen. Für das Notieren der Verbindungsdaten habe ich mir ein Rasterdokument gemacht.

Das Wetter hat weiter aufgemacht, rund um uns prächtiges herbstliches Kaiserwetter, nördlich in Wien noch immer Nebelsuppe.

Wie man am Bild sieht, die Aktivierung wurde mit einem Handfunkgerät gemacht. Das ist ein Anytone 878, Leistung auf 6W eingestellt obwohl meist kaum nötig, viele Reports mit 59 und 57. Nur ganz weit entfernte Stationen haben etwas schwächer bestätigt so Jan OK2PDT mit 57. Aus diesem Grund nehme ich vorläufig keine "stärkere" HW mit auf den Berg. Neben stärkerem Funkgerät würde das auch schwerere Akkus erfordern das hat so nicht wirklich Sinn. Eventuell in Zukunft zum CW geben auf Kurzwelle werd' ich den 705'er benutzen. OE1WED hat einen FT818 dabei gehabt. Viel Schlepperei für ein KW QSO. Da darf man weiter nicht viel nachdenken, es ist ein Hobby - Sinnkaftigkeit hat da ohnehin seine Grenzen.

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Traumwetter Blick nach Norden

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Blick Norden

 
Das Beweissicherungsfoto gelang um halb drei wir waren verwundert daß da noch weiter Aufstiege erfolgt sind. Hat uns mühsames Fummeln mit dem Selbstauslöser erspart.

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OE1WED und OE1IAH am Großen Otter

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Beweissicherungsfoto

 
Um 14:30 haben wir dann den Abstieg begonnen.

Der Abstieg ist laut Einschätzung von OE1WEB keineswegs steil, nur etwas "unflach".

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Abstieg

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Abstieg

 
Recht überraschend und unmotiviert ist am Weg einmal, nur einmal, ein Hinweis zu finden. Beim Aufstieg recht früh, an einer Stelle an der es keinerlei Abzweigung gibt. Bei Abstieg angesichts der COVID-19 gesperrten Gaststätte auch nichts was man da lesen möchte. Das Foto entstand nach Ausbildung einer intensiven Bierdurst Problematik.

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Abstieg

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Abstieg

 
Um 15:44 erreichten wir den Parkplatz. Abstieg war mit etwas schneller dennoch wegen der Höhendifferenz von 1038m auf 1283m (Angaben vom APRS Protokoll des AT878) doch auch recht fordernd für die Knie. Interessant die Höhenangabe der GPS Messung ist stark abweichend von der Angabe auf den Datenkarten 1358m oder 1356m auf SOTA-Maps kontra 1283m mit dem AT878 ermittelt. Die Differenz dürfte auf den Luftdrucksensor im AT878 zurückzuführen sein. Meine Erwartung, daß das Gerät GPS Infos für Höhenangaben nutzen würde, scheint hier nicht zutreffend zu sein. Das könnte den Datenkonflikt gut aufklären.

Sehr schöner Ausflug im Spätherbst, das Wetter entwickelte sich auch prächtig. Dieses mal habe ich es geschafft die Wanderung mit APRS aufzuzeichnen. Hilft beim Nachsehen von Zeiten und Höhenangaben. Während der SOTA AKtivität selbst am Berg schalte ich APRS ab, der Standort ändert sich da nicht. Dadurch gibts keine störenden APRS Pakete die das Aufnehmen der Gegenstation verzögern oder dem Kollegen ins Funkgerät brüllen und zu einem Zuregeln des Empfängers führen. Die Herausforderung: für den Abstieg APRS wieder eingschalten!

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APRS Pfad

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APRS Pfad



 

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published on: 2020 11 15