Nachfolgend die Weihnachtsgeschichte als Text zum Nachlesen



Here is the story in German. I recommend to use a translation service form BING or GOOGLE



Weihnachtsgeschichte: Rudi und seine Freunde abermals im Raum Wien gestrandet

MP3 Datei der Geschichte gelesen von Wolfgang OE1WBS

Video Version Mitschnitt vom LV1 Clubabend der diesmal virtuell stattfinden musste. Die Weihnachtsgeschichte startet etwa bei 14 Minuten, abermals gelesen von Wolfgang OE1WBS

Für das bessere Verständnis und auch als Hilfe zur Beantwortung des Fragespiels gibt es ein paar Erkärungen.

Antenna


Nach den dramatischen Ereignissen in der Weihnachtsgeschichte 2020, gibt es abermals eine funktechnisch bereicherte moderne Weihnachtsgeschichte. Zur Erinnerung Rudi das Leittier am Schlitten des Weihnachtsmannes verursachte vor einem Jahr einen
schweren Unfall.Hier versteckt sich eine Frage: zum Unfall von Rudi
Der Bericht darüber ist nachzulesen am WEB von OE1IAH bzw. auch dort nachzuhören. Ebenso findet sich die Geschichte im Archiv der Sendungen von Radio DARC.

Der Weihnachtsmann lebt, das ist wohl ohnehin bekannt, mit seinem Team im hohen Norden. Das Klima dort ist ideal zur Vorbereitung des Lieferteams, also Tiere, Schlitten und dem Weihnachtsmann selbst. Die fast ganzjährig winterlichen Verhältnisse, bieten ideale Bedingungen zum Trainieren für die Auslieferung die bei bekannter Weise kalten Wetterverhältnissen erfolgt. Die Trainings- und Vorbereitungsmaßnahmen der vergangenen Jahre hatten zu einem schweren, naja sagen wir einmal: „Dopingproblem“ bei Rudi geführt. Das sicherheitsrelevante Problem musste abgestellt werden. Daher sandte der Weihnachtsmann Rudi nach Kalksburg bei Wien. Die Empfehlung erhielt er vom Esel IAH, den Rudi nach seiner schweren Verletzung 2020 beim weiteren Ausliefern vertreten hat. Die QSL Karte von 2020, die die Teilnehmer des Rätselspiels erhielten, zeigt das auch schön. Rudi hockt, schwer verletzt durch den Unfall, deutlich erkennbar im Schlitten neben dem Weihnachtsmann, vorne rennt der Esel als Vertretung.

In Wien werden viele Einrichtungen nicht beim Namen genannt, man erspart sich Peinlichkeiten wie „Trinkerheilanstalt“. Offiziell hat das natürlich einen medizinisch komplizierten Namen mit dem niemand etwas anzufangen weiß. Daher nutzt man einfach den Ortsnahmen oder die Straße, hier eben Kalksburg. Jeder weiß was gemeint ist. Das führt zwar gelegentlich zu Missverständnissen oder Peinlichkeiten, wenn man tatsächlich dort wohnt. So ist es in
„Stein“ Hier versteckt sich eine Frage: In Stein befindet sich ein Gefängnis
zu wohnen nicht unbedingt erstrebenswert ...

Rudi verbrachte im Sommer 2021 viele Wochen in dem Wiener Vorort, um seine überaus große Zuneigung zu Koskenkorva loszuwerden. Etwas abwegig ist die Lage des Therapieinstituts inmitten eines Weinbaugebiets, könnte aber auch eine beabsichtigte Trainingsmaßnahme sein. Mit seinem Freund dem Esel verbrachte er viel Zeit, lernte die Gegend bei Wanderungen kennen und knüpfte bei diversen
SOTA und POTA Hier versteckt sich eine Frage: Eine von vielen Spielarten im Funkhobby ist das Bergwandern
Aktivierungen Funkfreundschaften, die ihm noch dienlich sein sollten; davon gleich mehr.

Aufgrund der Probleme mit der Navigation und dem daraus folgenden Unfall vergangenes Jahr, entschied sich der Weihnachtsmann dieses Jahr eine neue Route nach Wien zu fliegen. Von OE1WKL hatte er ein Radargerät geschenkt bekommen, darüber wurde auch schon in einer Weihnachtsgeschichte berichtet. Mit diesem Gerät navigierte er in großer Höhe weit hinüber in den Westen um einen Zusammenstoß mit der schönen Antenne in Moosbrunn sicher zu vermeiden. So viele Kurzwellen Radiostationen gibt’s ja nicht mehr – leider - daher gut drauf aufpassen damit nichts kaputt wird! In einem weiten Bogen über dem Wienerwald hinweg setzte er zur Landung an. Doch plötzlich wurde es rumpelig. Der Weihnachtsmann musste nießen, die Augen brannten. Auch alle Tiere seines Gespanns husteten und nießten. Jedes zog in eine andere Richtung. Der Schlitten schwankte schwer, pendelte hin und her, immer mehr und mehr! So sehr sie sich unkoordiniert bemühten den Flug zu stabilisieren, umso mehr verschlimmerte sich die Situation. Schließlich kippte der Schlitten um und das Ladegut – also die Weihnachtsgeschenke – verteilten sich über dem Wienerwald. Es gelang der Truppe zu landen, irgendwo in einem engen Tal westlich von Wien. Hinter einer ehemaligen Bahnlinie konnten sie den ohnehin gut getarnten Schlitten verstecken und sich sammeln. Verletzt war niemand, auch keinerlei Schäden am Schlitten. Was war passiert?

Mit gesenktem Kopf trabte Rudi zum Weihnachtsmann: „Es tut mir ja sooooo leid – ich wollte mich nur schön herrichten für den Besuch in Wien . . . snif!“

„Was meinst Du Rudi?“ fragte der Weihnachtsmann.

"Na weißt Du doch! Seitdem ich nicht mehr trinke, benutze ich zerstoßene getrocknete Hagebutten, die bei uns daheim wachsen, um durch die Reizung eine schöne rote Nase zu bekommen. Das ist doch mein berühmtes Erkennungsmerkmal! Das Sackerl hat’s mir weggeweht, den Inhalt hat‘s Euch in’s Gesicht gestreut" beichtet Rudi dem Weihnachtsmann. "Daher habt Ihr alle so nießen müssen, Ihr seid das ja nicht gewöhnt."

Glücklicherweise erkannte Rudi die Gegend an der Landestelle sofort wieder. Er war oft mit seinen Funk-Tierfreunden dem Vogel UHU dem Hund WUFF und dem Esel IAH in der Gegend herumgewandert als er in Kalksburg zur „Kur“ war. Dumme Stelle, im Kaltenleutgebener-Tal ist nicht viel, kaum Hilfe zu bekommen. Die Funkfreunde in Wien wohl nur schlecht wenn überhaupt zu erreichen vor allem wie? Einfach zu Fuß nach Perchtoldsdorf zu gehen als Rentier oder Weihnachtsmann ist auch keine Option, das fällt zu sehr auf. Einzige Chance mit der Bordausrüstung irgendetwas zusammen murxen – aber was? Die Amateurfunkgeräte die Rudi mitgenommen hat, sind leider auch irgendwo oben im Wald ausgestreut worden. Es gibt also nur das alte mit Röhren aufgebaute Flugfunkgerät das vor vielen Jahrzehnten fix in den Schlitten eingebaut worden ist. Vom engen Tal aus ist auf den Flugfunk Frequenzen aber nix zu erwarten. Wenn man die Behörden kontaktiert gibt’s sicher Ärger dadurch. Dann die vielen lästigen Fragen von der Flugunfall-Kommission der Austro Control, viele Formulare, Berichte und Besprechungen – nein das hält tagelang auf. Der Weihnachtsmann hat’s immer eilig die Kinder warten, da ist keine Zeit für eine offizielle Meldung. Der geniale Einfall: wir hacken die alte Flugfunkkiste. Dummerweise arbeitet die ausschließlich in AM, viele witzeln darüber: „alte Modulation“. "Im 2m Band in AM, da hört uns keiner meiner Freunde, jammert Rudi gleich verzweifelt los" er ist sichtlich mitgenommen durch den abermaligen Unfall. Sie schrauben am Gerät herum und bringen es hinauf in den 2m Frequenzbereich der Funkamateure.

Durch eine Unachtsamkeit bei der Einstellung quietscht und pfeift es plötzlich laut auf. Der Weihnachtsmann hat dadurch eine Idee: „Rudi, kann einer Deiner Funkfreunde CW?“ „Leidlich, leidlich meint er, der arme VBU arbeitet noch dran die Burschen auf speed zu bringen.“ - "Egal - wir probieren’s, komm‘ stell 144.075 ein, dann versuchen wir über die PTT vom Handmikrofon ein QSO zu tasten."

OE3WUFF de
OE/OH1SCL Hier versteckt sich eine Frage: Die Rufzeichen beginnen mit einer Buchstabenkombination die das Land beschreibt in dem das Call vergeben wurde
kannst Du mich aufnehmen? „Santa Claus Land“ das berühmte Rufzeichen aus dem hohen Norden. Das im Sommer so lange zu Gast war, das wird nicht so leicht überhört. Der Ruf wurde nach wenigen Versuchen tatsächlich aufgeregt beantwortet. Rudi erkannte auch sofort die wohlbekannte Telegraphie-Handschrift seines Freundes. Nachdem die Situation erklärt war, wurden weitere Freunde zu Hilfe gerufen. „Ewig grüßt das Rentier“ meinte der Esel in Abwandlung einer Murmeltier-Geschichte aus USA: „jetzt müss‘ ma schon wieda ausrucken um Eich aus der Patsche zu helfen, bei dera Köd‘n“. WUFF und IAH aktivierten ihre Herrchen, die wiederum weitere YLs und OMs verständigten, so waren bald genügend Helfer am Weg zu den Verunglückten.

Nachdem am Schlitten diesmal nichts zu reparieren war, mussten nur die verlorenen Geschenke gesucht werden. Wo sollte man suchen? Rudi konnte glücklicherweise genaue Angaben zur Absturzstelle machen. Das war im Gebiet des SOTA Punktes OE/NO-149. Na „nomen est omen, muass ja dort passieren“ antwortete der Esel IAH auf die Ortsangabe. "Was meinst Du?" erkundigte sich der Weihnachtsmann. "Das ist unser SOTA Hausberg der „Hölllllllenstein - klingt schaurig ist es aber nicht. Nur blödes schweres Gelände mit viel Wald ringsum." - „Habt ihr was zum schnüffeln für mich wonach ich suchen soll?“ fragte WUFF „ich bin wirklich gut im Suchen“. Das ging aber nicht, es handelte sich vor allem um die Geschenke, da riecht jedes anders.

Die Spürnase von WUFF war aber gar nicht von Nöten, man kann das auch gut mittels moderner Technik machen. Die Weihnachtsgeschenke Auslieferungsstelle im hohen Norden arbeitet schon seit einiger Zeit mit moderner Technik. Jedes Geschenk ist mit einem RFID Tag ausgestattet, das erleichtert das Sortieren und das korrekte Ausliefern. Scanner dran halten - „pieps“ und man weiß wem das Geschenk zuzuordnen ist. Wie können die Tags aber benutzt werden um die Pakete zu suchen? Es gibt kein Gerät dafür, abgesehen davon wäre es wohl auch beim Unfall verloren gegangen. Der Esel schlug daher vor sein Herrchen zu bitten was Geeignetes zu konstruieren und aufzubauen. Der OM hat eine gute Elektronik Werkstatt daheim und Perchtoldsdorf, also auch nicht so weit weg.

Eine Handvoll Arduinos hat der immer vorrätig. Geeignete Funkgeräte für das 20m Band wurden organisiert. Bisschen SW HokusPokus vom Weihnachtsmann damit das alles schneller geht. Erfahrungsgemäß scheitern wichtige Projekte immer an der SW Entwicklung. Der Begriff
EDV-Fünfminuten Hier versteckt sich eine Frage: Kaum ein EDV Projekt wird rechtzeitig fertig, üblicherweise wird das Zeitbudget weit überzogen
ist wohl vielen geläufig. Das Problem wurde so durch den Weihnachtsmann im Ansatz vermieden, rasch war alles fertig. Arduinos an die CAT Schnittstelle, kompakte Planarantennen dran damit man nicht im Gestrüpp hängen bleibt, das sollte gehen.

In der Zwischenzeit übersiedelten die Rentiere und die herbeigeeilten YLs und OMs hinauf zum Höllensteinhaus. Der große schwere Schlitten wurde sicherheitshalber nochmals mit
Transparentlack Hier versteckt sich eine Frage: Die ultimative Hilfe für Antennengeschädigte!
gestrichen, damit der auf der Straße beim Transport nicht auffällt. Das Besondere an dieser speziell für den Weihnachtsmann hergestellten Tinktur ist, daß der Lack selbst nicht transparent ist, sondern alles was damit gestrichen wird durchsichtig wird. Der Schlitten musste großräumig aus dem Kaltenleutgebener Tal hinaus durch Perchtoldsdorf, Brunn, Hinterbrühl hindurch gebracht werden um von Wasserspreng aus hinauf zum Höllenstein zu gelangen. Oben angekommen trabte auch der Esel rechtzeitig mit den neuen Suchgeräten an. Die RFID Tags arbeiten auf
13,56 MHz, knapp unter dem 20m Band. Hier versteckt sich eine Frage: Die Antwort nach dem AFU Band steht mehrfach hier im Text
Daher mussten zunächst noch alle mitgebrachten Funkgeräte „aufgeknackt“ werden. Das Herrchen vom Esel IAH hatte nach den Umbauten einen stattlichen Berg winziger SMD Dioden am Tisch liegen. Alle aus den bereitgestellten Funkgeräten herausoperiert um diese freizuschalten.

Die in der Nähe liegenden Pakete waren schnell gefunden, es fehlte aber noch viel. Die Entfernung war dann doch zu groß um diese vom Aussichtsturm des Schutzhauses zu finden. Daher baute das Herrchen vom Esel IAH für den UHU eine "augumented reality" Brille um, darin wurden die Signale angezeigt. Stylisch ausgerüstet wie „Man in Black“ flog der UHU mit der Brille die Berghänge ab. Piepste laut, wenn er ein Paket gefunden hatte, um den anderen Helfern die Stelle anzuzeigen. Das Tageslicht war ohnehin viel zu unangenehm hell für ihn, so war er froh dieses Gadjet zu haben. Die YLs OMs und Rentiere sammelten die Pakete nach und nach auf. Der Schlitten füllte sich wieder und die Flugtruppe konnte verabschiedet werden um ihrer eigentlichen Mission nachzukommen.

Übermüdet, aber auch sehr stolz auf das Geleistete kehrten die YLs OMs und die Funktiere zurück nach Hause. Bei der Nachbesprechung am Relais meldete sich dann sehr aufgeregt OE1IAH: „Stellt Euch vor“ rief er laut: „Als ich heute ins Shack gekommen bin steht da ein neues Kastl im Funkregal, mit einem Brief vom Weihnachtsmann“. Alle wollten wissen was passiert ist. So erfuhren sie, daß das Kastl ein funkel nagel neues Rotorsteuerungsgerät ist. Weiters steht im Brief: die Rentiere haben im Garten einen 50m hohen Tower aufgestellt mit einem ausgewachsenen Mehrfrequenz-Beam am Rotor. Am Patchfeld endet ein neues zusätzliches Ecoflex 15 Kabel. Erste Versuche damit zeigen traumhafte Werte auf allen Amateurfunkbändern. Sonderbar ist nur, bei der Kontrolle des Gartens ist nichts zu sehen: kein Fundament - kein Gittermast - kein Rotor - keine Antenne - absolut nichts, alles wie früher. Sehr sonderbar ich kann mir das nicht erklären!

OE3WUFF bot darauf an: ich kann ja einmal vorbei kommen, eventuell rieche ich was aber ich hab‘ da so einen Verdacht nach all dem was ich in den vergangenen Stunden erlebt hab'. . . .

Hmmm ich hoff‘ nur, daß das kein Traum ist, antwortete darauf OE1IAH.

Karte
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Entwurf Erinnerungs QSL Karte

Karte

Entwurf Erinnerungs QSL Karte

 




Hier ist der Link zu dem Rätselspiel, viel Vergnügen!



Here is the link to the game


 

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