SOTA Aktivierung Ötscher OE/NO-003

Nachem ich schon zwei mal von der Gemeindealpe aus zum Ötscher geschaut habe war's überfällig diesen Gipfel zu befunken.

This describes a local activity I don't expect non German speaking readers, so I did no translation here...



Karte
X

TopoKarte Ötscher


Karte

TopoKarte Ötscher


Karte
X

TopoKarte Ötscher


Karte

TopoKarte Ötscher

 
Die Anfahrt zum Ötscher von Wien aus ist etwas zeitaufwändig. Man muß mit etwa 2 Stunden rechnen. Ich habe für Hin und Rückfahrt 2 Wege versucht der Klassiker ist der Weg über die Abfahrt bei Ybbs, Scheibbs weiter über Gamming nach Lackenhof.

Karte
X

Auto APRS Pfad


Karte

APRS Auto


Karte
X

Google Visualisierung Ötscher Blick Richtung Norden


Karte
Google Link zum Selbstprobieren

Google Visualisierung Ötscher

 
Der Aufstieg von Lackenhof aus beginnt mit der Seilbahn die außerhalb der Wintersaison auch betrieben wird. Während der Sommermonate gibt es täglichen Betrieb, davor und danach an Wochenenden und Feiertagen. Der Betrieb startet um 9:00, die letzte Abfahrt ist um 17:00. Das sollte man beobachten, sonst ist man gezwungen am Berg zu übernachten oder die 600 Höhenmeter die man mit der Seilbahn überwinden kann zu Fuß hinunter zu gehen.

Wald
X

Sessellift zum Ötscher Schutzhaus


Wald

Seilbahnaufstieg


Weg
X

Plan des Ötschergebiets


Weg

Plan

 
Während dem Aufstieg war viel Nebel / Wolken. Wir, das waren OE1WED und OE1IAH, hatten schon ernste Bedenken, daß es noch deutlich feuchter werden könnte. Der Wetterbericht war überaus flexibel. Von Gewitter gleich in der Früh bis brütende Hitze den ganzen Tag über konnte man nach Belieben wählen. Sehr beunruhgigend wenn die Quellen so extrem unterschiedliche Prognosen publizieren. Beim Aufstieg war es häufig nebelig, feucht und etwas kühl. Mangels Thermometer geschätzt bei etwa 10-15°C.

Nicht nur die Wetterprognose für den Aufstieg war nach belieben auch die "forecasts" für die Aufstiegszeit bietet für jeden etwas und stellt damit keinen Anhaltspunkt dar. Man findet in Wanderbüchern und Onlinequellen Angaben von 20 Minuten vom Schutzhaus bei der Bergstation der Seilbahn bis 3 Stunden nach Belieben Wanderzeiten hinauf zum Gipfel am Ötscher. Eine Häufung der Wanderzeit ist bei etwa 1,5 Stunden. Eine Stunde schafft man leicht wenn man den Aufstieg in der Nähe von Lauftempo ansetzt. Wir haben gute 2 Stunden gebraucht, das war auch meine Einschätzung aufgrund des Kartenstudiums.

Weg
X

Aufstieg bei Nebel


Weg

Aufstieg


Weg
X

Eisenskulptur bei etwa 1/4 der Aufstiegsstrecke


Weg

Eisenskulptur

 
Der Weg zum Gipfel ist im oberen Teil typisch steinig wie man das von vielen alpinen Wanderwegen her kennt. Gutes Schuhwerk ist hier unbedingt empfohlen. Ein falscher Tritt man kippt um, das passiert auf solchen Wegen rasch. Im Gipfelbereich haben wir dennoch einige Wanderer mit Sandalen und sogar FlipFlops gesehen.

Weg
X

Aufstieg zum Ötscher - nebelig


Weg

Aufstieg zum Ötscher


Weg
X

schnell verändernde Wettersituation Blick nach Süden links Gemeindealpe


Weg

wechselhaftes Wetter


Weg
X

Gegenüber Gemeindealpe


Weg

Gemeindealpe

 
Der Aufstieg ist gut markiert, Bei gutem Wetter ohnehin leicht zu finden. Weiß/Rot/Weiß also ÖTK hier verantwortlich.

Weg
X

Wegmarkierung


Weg

Wegmarkierung

 
Es gibt auch gut ein Meter hohe Holzpflöcke, die wohl im Winter helfen sollen. Auf vielen Steinen sieht man die Kratzspuren von Steigeisen. Im Winter ist der Aufstieg sicher anspruchsvoll.

Weg
X

Spuren von Steigeisen


Weg

Steigeisenspuren

 
Das Gelände hat mehrere "Stufen", gut erkennbar auf den Karten. Der Gipfel ist lange Zeit nicht zu sehen. Regelmäßig sind die Geländestufen zu überwinden, man hofft auf das Gipfelkreuz. Das dauert sehr lange bis das, immer noch in einiger Entfernung, sichtbar wird.

Weg
X

der Aufstieg zieht sich


Weg

Aufstieg


Weg
X

der Aufstieg zieht sich noch immer...


Weg

Aufstieg..


Weg
X

endlich das Gipfelkreuz ist zu sehen, dauert aber noch


Weg

endlich Gipfelkreuz

 
Am Gipfel das traditionelle Gipfelkreuz Beweisfoto muß auch sein.

Turm
X

Gipfelkreuz OE1IAH und OE1WED


Turm

Gipfelkreuz


Turm
X

Betonsockel


Turm

Betonsockel

 
Ein Betonsockel abseits des Gipfelkreuzes diente als Montagehilfe für den Antennenmasten. Leider ist am Transport eine Gammaleitung meiner HB9CV abgebrochen, schon zum 2. Mal. Ich muß mir einen Transportschutz einfallen lassen.

Turm
X

Betonsockel Mastmontage


Turm

Mastmontage

 
Als Ersatzantenne habe ich eine 2m Magnetic Loop eingesetzt. Das Ding ist überraschend gut. Die Reports auch in großer Entfernung war sehr gut. Auch hier ist es natürlich erforderlich die Antenne zur Gegenstation auszurichten. Am AT878 sieht man sehr Deutlich 3-4 Stricherl weniger wenn die ML 90° falsch zur Gegenstation steht. Vorteil der ML gegenüber der HB9CV ist daß sie nach vor und zurück symmetrisch ist. MaW man braucht die Antenne nur 90° drehen um alles abzudecken. Der Aufwandvorteil ist aber nicht wirklich groß.
Die Montage der ML erfolgte am Kabel mit Klettverschluß Kabelbindern. Die Klettbänder sind einfach zu installieren und können jederzeit wiederverwendet werden.

Turm
X

2m Magnetic Loop Antenne


Turm

2m MagLoop

 
Der Funkbetrieb in FM erfolgte für uns beide über mein AT878. Die Magnetic Loop war überraschend gut im Betrieb. 18 Gegenstationen sind durchaus erfreulich, viele davon waren ihrerseits auch auf einem Berg, so ergab sich eine Menge S2S Verbindungen. Das Gebiet reichte vom Mühlviertel bis in die Steiermark, bzw Bratislava bis Linz.
OE1WED hat mit einer Stabantenne und einem FT818 eine Morsestation aufgebaut. Einige Stationen aus Wien die ich hören konnte, die mich aber in FM nicht empfangen konnten waren in CW gut erreichbar. Mir sind 5 Morse-QSOs gelungen, unter anderen auch mit OE3VBU meinem Morse-Lehrer was mich besonders gefreut hat.
Wir haben uns im Gipfelbereich etwa 2 Stunden aufgehalten. Reine Funkzeit war natürlich etwas kürzer. Wir wollten neben der SOTArei auch ein bisschen die Gegend genießen.

OE1IAH
X

Vermessungsstein


OE1IAH

Vermessungsstein

 
OE1IAH beim Funkbetrieb. Das Klappstockerl ist eine große Hilfe am Berg. Das Gewicht ist relativ gering, der Aufwand das auf den Berg zu tragen zahlt sich auf jeden Fall aus. Man kann sitzen, das Log bequem am reMarkable führen. Morsetaste am Obersenkel ist auch bequem untergebracht :-)

OE1IAH
X

OE1IAH beim Funkbetrieb


OE1IAH

OE1IAH


OE1IAH
X

Abstieg, das Wetter klart auf


OE1IAH

Abstieg

 
Das aufklarende Wetter ermöglichte auch der Pflanzenwelt mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Vielen ist diese blaue Blume von Etiketten auf Flaschen bekannt :-) Die Pflanze ist geschüzt also bitte stehen lassen es wird die Wanderer die später vorbei kommen sicher erfreuen.

OE1IAH
X

blauer Enzian


OE1IAH

Enzian

 
Bereits beim Aufstieg habe ich das nachfolgende Foto gemacht. Das ist Weißer Germer, eine auffällige Pflanze die sehr giftig ist.

OE1IAH
X

Weißer Germer


OE1IAH

Weißer Germer


OE1IAH
X

deutlich besseres Wetter beim Abstieg


OE1IAH

Abstieg


OE1IAH
X

Wege werden gepflegt, Latschen zurück geschnitten


OE1IAH

Wegpflege


OE1IAH
X

beim Abstieg hat das Wetter aufgeklart


OE1IAH

Abstieg

 
Ein Stück oberhalb der Bergstation der Seilbahn befindet sich ein Startplatz für Paragleiter.

Am Nachmittag hat sich das Wetter deutlich aufgeklart. Es wurde deutlich wärmer die Sonne war intensiv, das hat mir einen Sonnenbrand eingetragen.

OE1IAH
X

viele Paragleiter in der Luft


OE1IAH

Paragleiter

 
Der APRS Pfad der Wanderung zeigt wenig Überraschendes, abermals ein paar unplausible Koordinatenpunkte.

APRS
X

APRS Pfad


APRS

APRS

 
Die Aktivierung des Ötschers hat viel Zeit gebraucht. Abfahrt von Wien etwa um 8:00. 10:00 Ankunft in Lackenhof und Aufstieg mit dem Lift. Damit überwindet man bereits etwa 600 Höhenmeter. Vom Schutzhaus aus zum Ötscher Gipfel sind nochmals etwa 400 Höhenmeter zu erklimmen. Das hat etwa 2 Stunden gebraucht. Auch der Abstieg ist mit etwa 2 Stunden einzuplanen. Rückkehr nach Wien war etwa um 19:00.
Da die Wanderung doch recht lange dauert, rate ich unbedingt ausreichend Wasser oder ähnliche Getränke mitzunehmen. Ich hatte 2 Liter mit und habe da es anfangs eher kühl war einen Liter bebraucht.
Nach dem Abstieg vom Gipfel haben wir noch eine Stärkung im Schutzhaus eingenommen. Dort auch noch einen Liter getrunken um die Reserven aufzufüllen. Kleine Jause war auch dabei: das Speckbrot, 2 Scheiben Brot viel Schinkenspeck, einige Radln Dauerwurst, Gurkerl, Pfefferoni, Krenn war ein wirklicher Genuß!

Aufpassen muß man da etwas - ich musste mich dann mit dem Essen beeilen - die Seilbahn stellt den Betrieb um 17:00 ein.
Die Fahrt mit der Seilbahn haben wir mit der NÖ Card bezahlt.


 

© OE1IAH 2019ff site wide page calls since 2019-06-09: 0395474

published on: 2021 06 28