Wir haben zunächst ausschließlich auf 2m aktiviert. Ein paar S2S Verbindungen
bisschen SSB und CW war auch noch dabei. OE1LZS war in Tirol, eine Verbindung zu im war am
Vormittag sehr "asymmetrisch". Wir hörten ihn über meine MC 750 auf 40m mit S9 und sehr guter
Sprachqualität. QSO war nicht möglich weil Alexander uns wegen Störnebel nicht aufnehmen konnte.
So haben wir mal Schluß gemacht und haben eine Qualitätskontrolle beim Nagelreiter im Shoppingcenter
am Fuß des Braunsbergs durchgeführt. Nach dem Mittagessen hat uns Alexander per Telefon mitgeteilt,
daß er nur am Patscherkofel auf 40m deutlich geringeres Rauschen hat - also ob wir's denn nicht doch
noch versuchen? Ja natürlich also nochmals raufgefahren auf den Braunsberg, MC 750 mit der 40m
Spule aufgestellt. Das 40 S2S QSO zum Patscherkofel war sofort im Log.
Die funktechnische Schwierigkeit ist tagsüber auf 40m innerhalb von Österreich ausreichend Pegel zum
Funkpartner zu bekommen. NVIS Betrieb, zumindest brauchbar steilstrahlend sollte man aussenden. In dem Fall
haben wir mit der MC 750 auf beiden Seiten klassische Flachstrahler im Einsatz gehabt. Günstig wäre eine
niedrich hängende Drahtantenne gesesen. Das ist halt auf Bergen faktisch nie realisierbar. Der
Braunsberg wäre eine gute ausnahme gewesen. Ich hatte leider nix geeignetes mit, weil das bei meinen SOTA
Aktivitäten nur serh selten möglich ist. Weiters dauert das Auf- und Abbauen solcher ANtennen sehr
lange und man hat erwartbar Konflikte mit anderen Gipfelbesuchern die über die Antennen Konstruktion
stolpern.